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Zelt der Begegnungen

Rosie Jäger Eingereicht am 14.03.2026 Stadt Zörbig, Schützenplatz

Zelt der Begegnungen

Kurzbeschreibung des Projektes

Das Projekt „Zelt der Begegnungen“ ist ein multifunktionales Gemeinschaftsprojekt, das ein großes Zirkuszelt als lebendigen Ort der Begegnung, Kreativität und des Miteinanders für Kinder, Jugendliche und Menschen aller Altersgruppen schafft. Es dient als Mitmachzirkus mit ausschließlich jungen Artisten aus Kindergärten und Schulen und erweitert sich zu einem interkulturellen und interreligiösen Begegnungsraum für gemeinsame Gottesdienste und Dialoge verschiedener Glaubensrichtungen.

Projektidee

Das „Zelt der Begegnungen“ will spielerisch Brücken bauen – zwischen Generationen, Kulturen und Religionen. Als Mitmachzirkus fördert es die kreative Entfaltung von Kindern und Jugendlichen, stärkt Gemeinschaft und Selbstbewusstsein. Gleichzeitig wird das Zelt als „Zelt der Religionen“ genutzt, um den interreligiösen Dialog zu fördern, gemeinsame Gottesdienste zu feiern und ein friedliches Miteinander zu gestalten. So entsteht ein lebendiger, offener Raum für Begegnung, Austausch und gegenseitigen Respekt.

Projektplanung

Konzeption: Entwicklung des Programms für den Mitmachzirkus inkl. Auswahl und Ausbildung der jungen Artisten aus Kitas und Schulen Zeltaufbau: Beschaffung und Aufbau eines großen, wetterfesten Zirkuszeltes mit moderner Ausstattung Kooperationen: Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen, Religionsgemeinschaften und lokalen Vereinen Termine & Nutzung: Planung regelmäßiger Zirkusvorstellungen, Workshops und interreligiöser Veranstaltungen Kommunikation: Öffentlichkeitsarbeit, Einbindung der Gemeinde und lokale Medien Nachhaltigkeit: Umweltfreundliche Materialien und Energieversorgung, langfristige Finanzierung sichern

Projektumsetzung

Aufbau des Zeltes an einem zentralen, gut erreichbaren Standort Durchführung von Zirkusworkshops und Proben mit Kindern und Jugendlichen Organisation von Veranstaltungen als „Zelt der Religionen“ mit verschiedenen Glaubensgemeinschaften Einrichtung als Begegnungsstätte mit Raum für Gespräche, Austausch und gemeinsames Feiern Evaluation und Anpassung des Programms nach Feedback der Teilnehmer und Besucher Projektstandort Ideal ist ein zentral gelegener, barrierefreier Platz in der Gemeinde oder Stadt, der gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist. Möglich sind öffentliche Parks, Schulhöfe oder Plätze vor Gemeindezentren, die ausreichend Platz für das Zelt und Besucher bieten. Der Standort sollte auch eine nachhaltige Infrastruktur ermöglichen (z.B. Stromversorgung, Müllentsorgung).

Projektziele

Förderung der sozialen Integration von Kindern und Jugendlichen durch gemeinsames kreatives Erleben Stärkung von Gemeinschaft und Toleranz durch interkulturelle und interreligiöse Begegnungen Schaffung eines offenen, inklusiven Ortes für Menschen aller Altersgruppen und Glaubensrichtungen Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung junger Artisten durch Zirkuskunst und Teamarbeit Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein durch umweltfreundlichen Betrieb und Materialien Langfristige Verankerung des Zeltes als feste Begegnungsstätte in der Gemeinde

Dieses Projekt verbindet die Magie des Zirkus mit dem wertvollen Ziel, Vielfalt und Gemeinschaft zu stärken – ein echtes „Zelt der Begegnungen“, das Menschen zusammenbringt und Hoffnung schenkt.

Kosten

Gesamtkosten: ca. 9.500 €

Investive Kosten

BeschreibungGeschätzte Kosten (€)
Zeltaufbau & Technik Aufbau, Beleuchtung, einfache Soundanlage3.000
Ausstattung & Mobiliar Sitzgelegenheiten, Zirkusgeräte, Requisiten1.500
Sicherheit & Versicherung Haftpflichtversicherung, Brandschutzmaßnahmen1.000
Gesamt5.500

Nicht-investive Kosten

BeschreibungGeschätzte Kosten (€)
Personalkosten Honorare für Trainer, Zirkusleiter (Teilzeit)2.500
Workshop-Materialien Kostüme, Übungsmaterialien1.000
Öffentlichkeitsarbeit & Marketing Flyer, Plakate, einfache Onlinewerbung500
Gesamt4.000

Strukturwandel

Das Projekt trägt aktiv zum sozialen und kulturellen Strukturwandel bei, indem es einen neuen, lebendigen Ort der Begegnung schafft. Es fördert den Wandel von traditionellen Begegnungsformen hin zu inklusiven, generationenübergreifenden und interkulturellen Gemeinschaftserlebnissen – ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in einer sich wandelnden Gesellschaft.

Nachhaltigkeit

Das „Zelt der Begegnungen“ setzt auf nachhaltige Materialien und umweltfreundliche Technik (z.B. LED-Beleuchtung, Mülltrennung) und fördert ein Bewusstsein für Ressourcenschonung bei Teilnehmenden. Durch die Wiederverwendung des Zeltes und die langfristige Nutzung als Begegnungsstätte wird ein nachhaltiger Mehrwert für die Gemeinde geschaffen.

Klimaschutz

Das Projekt minimiert seinen ökologischen Fußabdruck durch den Einsatz energieeffizienter Technik und fördert klimafreundliche Mobilität (z.B. Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln). Zudem sensibilisiert es Kinder und Jugendliche spielerisch für Umweltthemen, was langfristig zu einem bewussteren Umgang mit Klima und Natur beiträgt.

Sichtbarkeit

Das Zelt als großer, zentraler Veranstaltungsort schafft hohe Sichtbarkeit für das Projekt und seine Botschaften. Öffentlichkeitsarbeit, lokale Medien und Social Media sorgen dafür, dass das Projekt in der Gemeinde und darüber hinaus bekannt wird und Menschen aller Altersgruppen erreicht.

Beteiligung – Förderung der Zivilgesellschaft

Das Projekt lebt von der aktiven Mitwirkung von Kindern, Jugendlichen, Familien, Bildungseinrichtungen und Religionsgemeinschaften. Es stärkt die Zivilgesellschaft, indem es Raum für Engagement, Dialog und gemeinsames Erleben bietet und so das Gemeinschaftsgefühl und die demokratische Kultur fördert.

Fokusthema – Bildung und Fachkräfte

Durch die Einbindung von Schulen, Kitas und professionellen Zirkustrainern fördert das Projekt Bildungsprozesse außerhalb des klassischen Unterrichts. Es unterstützt die Entwicklung von sozialen, motorischen und kreativen Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen und stärkt Fachkräfte durch praxisnahe Fortbildung und Zusammenarbeit.

Vernetzung

Das „Zelt der Begegnungen“ vernetzt verschiedene Akteure aus Bildung, Kultur, Religion und Gemeinwesen. Es schafft eine Plattform für interdisziplinären Austausch und Kooperation, die Synergien erzeugt und langfristige Partnerschaften in der Region fördert.