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Trauerlabyrinth Zörbig

Elisabeth Krause-Scholz Eingereicht am 09.06.2025 Haus der Vielfalt, Tennisplatz Zörbig

abgestimmt

Trauerlabyrinth Zörbig

Idee von: Elisabeth Krause-Scholz (Hospizgruppe LEBENSRAD Zörbig e.V.)

Eingereicht am: 09.06.2025

Beschreibung: Ein Trauerlabyrinth ist ein kreatives und einfühlsames Projekt, das Menschen in Zeiten der Trauer unterstützen soll. In Zörbig könnte ein solcher Labyrinth als ein Ort der Reflexion und des Gedenkens gestaltet werden. Der Garten könnte aus lebenden Pflanzen und Strukturen bestehen, die symbolisch für den Weg durch die Trauer stehen. Verschiedene Stationen im Labyrinth werden den Besuchern die Möglichkeit bieten, innezuhalten, nachzudenken und ihre Gedanken und Erinnerungen an verstorbene Angehörige zu teilen.

Ort: Leipziger Teich oder Rudolf-Breitscheid-Park oder Stadtpark

Ziel: Das Hauptziel des Trauerlabyrinth ist es, einen geschützten Raum für Menschen zu schaffen, die mit Verlust und Trauer umgehen müssen. Es soll den Betroffenen helfen, ihre Emotionen zu verarbeiten und den Trauerprozess zu begleiten.

Zielgruppe: Die Zielgruppe umfasst Trauernde aller Altersgruppen, insbesondere Erwachsene und Familien, die einen geliebten Menschen verloren haben. Auch Fachkräfte aus dem sozialen und psychologischen Bereich können von diesem Projekt profitieren.

Wirkung: Das Trauerlabyrinth soll den Nutzern helfen, ihre Trauer in einem geschützten und respektvollen Umfeld zu leben. Durch den symbolischen Charakter des Labyrinths wird den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, ihren individuellen Trauerweg zu gehen und dabei Unterstützung zu finden. Die Wirkung zeigt sich in einer verbesserten emotionalen Verarbeitung und einem Gefühl der Gemeinschaft.

Besonderheit: Das Trauerlabyrinth hebt sich durch seine kreative und symbolische Gestaltung ab. Es bietet nicht nur einen physischen Raum, sondern auch begleitende Workshops und Veranstaltungen, die den Trauerprozess unterstützen. Zudem wird es in der Natur integriert, was eine beruhigende Atmosphäre schafft.

Unterstützung: Das Projekt könnte in Zusammenarbeit mit lokalen Künstlern, Psychologen und Trauerbegleitern realisiert werden, um sicherzustellen, dass es einfühlsam und respektvoll gestaltet wird.

Finanzierung: Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch Spenden, Fördermittel und möglicherweise durch Kooperationen mit lokalen Unternehmen und Institutionen, die die Wichtigkeit der Trauerbewältigung anerkennen. Auch Veranstaltungen zur Mittelbeschaffung könnten geplant werden.

Links

https://www.kurvenkratzer.com/magazin/so-bahnst-du-dir-den-weg-durch-das-trauerlabyrinth/

https://nicole-borho.de/5-methoden-fuer-trauerbegleiter-und-menschen-in-trauer-zur-selbstanwendung

Treffen am 16.03.2026
  • Treffen in der Pfarrscheune Quetz mit Veit Urban, Christine Wenzel, Elisabeth Krause-Scholz
  • Generelles Umlauflabyrinth anstatt nur Trauerlabyrith => Verspricht mehr Nutzungsmöglichkeiten
  • Temporäre Labyrinthe aus gemähte Grasnarbe / Rindenmulch / Sägespähne / Seilen mit Decken (Bäume / Wald benötigt)
  • Wege sollen mit Rollator / Rollstuhl nutzbar sein
  • Lichterketten Labyrinth
  • 5 Stationen / Stadien in einem Trauerlabyrinth
  • Abstimmung mit der Stadt Zörbig für stationären Standort (Wassermühle Zörbig, Rudolf Brettschneider Park, ...)
  • Erste Veranstaltung zur Vorstellung des Umlauflabyrinth für Zörbig zum deutschen Mühlentag am 25.05.2026 (Abstimmung mit Kulturverein Zörbig, Heimatverein Zörbig), Abholen von Skeptikern, Gestaltungsmöglichkeiten abstimmen, Ziele für eine stationäre Lage finden
  • Einreichung als Projekt "Reviergestalten" beim Revierpionier, ggf. Machen!2026
  • Weiteres:
    • Tag der Toten / "Lebendiger" Friedhof
    • Kraftorte wie Quetzer Berg (Ausrichtung zur Kirchen / Berge) altes sorbisches Gebiet, Dolmengräber aus der Steinzeit, Gerichtslinde 800 Jahre alt
    • Hospiz macht Schule (Aufklärung Sterbeprozess) - Laybirinth als Ausflugsziel, offenes Klassenzimmer
Revierpionier - Mobiles Umlauflabyrinth Zörbig

Mobiles Umlauflabyrinth Zörbig

Kategorie Reviergestalten

https://strukturwandel.sachsen-anhalt.de/zukunft-mitgestalten/revierpionier/wettbewerb/reviergestalten

Kurzbeschreibung des Projektes

Das Mobile Umlauflabyrinth Zörbig ist ein flexibel einsetzbares Labyrinth, das temporär an verschiedenen Orten aufgebaut werden kann. Es dient als Raum für Besinnung, Reflexion und Gemeinschaftserlebnisse. Es kann jederzeit durch unterschiedliche Gestaltungsmaterialien wie eine gemähte Grasnarbe, Rindenmulch oder Sägespäne natürlich und schnell geschaffen werden.

Projektidee

Ein mobiles Labyrinth schafft einen zugänglichen, naturnahen Ort für verschiedene soziale und kulturelle Veranstaltungen. Es soll Menschen jeden Alters ermöglichen, sich auf unterschiedliche Themen einzulassen – von Trauerbewältigung bis zu gemeinschaftlichen Lichterfesten – und dabei den Austausch und die Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen fördern. Zeitgleich sollen auch Schulen und soziale Einrichtungen die Möglichkeit haben hier etwas über Trauerbewältigung und Ressilienz zu lernen.

Nutzungsmöglichkeiten

Trauerlabyrinth: Ein geschützter Raum für Menschen, die Abschied nehmen oder Trauer verarbeiten möchten. Hospiz macht Schule: Aufklärung und Sensibilisierung über Tod und Trauer für Schülerinnen und Schüler. Lichterketten-Labyrinth: Abends inszeniert mit Lichtern als Symbol für Hoffnung, Gemeinschaft und Erinnerung. Materialien zur Gestaltung: Gemähte Grasnarbe für eine natürliche, weiche Begehbarkeit Rindenmulch als umweltfreundlicher, natürlicher Belag Sägespäne für eine helle, saubere Oberfläche und gute Sichtbarkeit Meditative und spirituelle Angebote: Führungen, stille Meditation oder Yoga im Labyrinth. Kulturelle Veranstaltungen: Lesungen, Musik oder Workshops im Labyrinthumfeld.

Projektplanung

Gespräche mit lokalen Akteuren (Hospiz, Schulen, Gemeinde) zur Nutzung und Gestaltung. Nachhaltige, umweltverträgliche Materialien für den Aufbau finden und organisieren. Entwicklung eines modularen Systems, das schnell auf- und abgebaut werden kann. Planung von Veranstaltungen und Nutzungsterminen. Öffentlichkeitsarbeit und Einbindung der Gemeinschaft.

Projektumsetzung

Herstellung und Beschaffung der Materialien (z.B. Holzrahmen, Markierungselemente) für den schnellen Aufbau eines Umlauflabyrinthes. Aufbau des Labyrinths an ausgewählten Orten, z.B. Gemeindepark, Schulgelände oder Friedhofsnähe. Durchführung von Veranstaltungen und Begleitung durch geschulte Moderator*innen. Dokumentation und Feedback-Erhebung zur kontinuierlichen Verbesserung.

Projektstandort

Flexible Standorte in Zörbig, bevorzugt öffentliche Grünflächen, Schulhöfe oder Plätze mit guter Erreichbarkeit. Temporäre Nutzung ermöglicht saisonale Anpassung und vielfältige Einsatzorte. Vorrangig Parkanlage am Stadtzentrum, Friedhofsnähe für Trauerangebote.

Projektziele

Soziale Integration: Förderung von Gemeinschaft und Austausch in unterschiedlichen Lebenssituationen. Trauerbewältigung: Schaffung eines geschützten Raumes für Trauernde und Aufklärung über den Umgang mit Tod. Bildung: Sensibilisierung junger Menschen für existenzielle Themen durch „Hospiz macht Schule“. Nachhaltigkeit: Nutzung umweltfreundlicher Materialien und Förderung eines bewussten Umgangs mit Natur. Kulturelle Bereicherung: Angebot von spirituellen und kulturellen Erlebnissen in der Region. Flexibilität: Mobilität des Labyrinths ermöglicht breite Zugänglichkeit und vielfältige Nutzung.

Investive Kosten (einmalige Anschaffungen)

PositionGeschätzte Kosten (€)Beschreibung
Material für Labyrinthstruktur800Holzrahmen, Markierungselemente, Nägel/Schrauben
Belagsmaterialien800Rindenmulch, Sägespäne, ggf. Saatgut für Grasnarbe
Werkzeuge und Ausstattung200Schaufeln, Rechen, Handschuhe, Markierungswerkzeuge
Beleuchtung (Lichterketten)600LED-Lichterketten, Batterien/Akkus, Befestigungsmaterial
Transportmittel / Anhänger200Miete oder Anschaffung eines kleinen Anhängers (optional)
Beschilderung und Info-Material300Schilder, Flyer, Aufsteller für Nutzungshinweise

Summe investive Kosten: ca. 2.900 €

Nicht-investive Kosten (laufende oder einmalige Betriebskosten)

PositionGeschätzte Kosten (€)Beschreibung
Veranstaltungsorganisation800Honorare für Moderation, Workshops, Schulungen
Werbung und Öffentlichkeitsarbeit300Flyer, Plakate, Online-Kommunikation
Pflege und Instandhaltung400Nachkauf von Mulch, Reparaturen, Reinigung
Versicherung / Genehmigungen100Haftpflichtversicherung, ggf. Genehmigungsgebühren

Summe nicht-investive Kosten: ca. 1.600 €

Strukturwandel

Das Mobile Umlauflabyrinth Zörbig verbindet tiefgehende gesellschaftliche Themen mit praktischer Nachhaltigkeit und regionaler Vernetzung. Im Kontext des Strukturwandels schafft das Projekt einen neuen, sinnstiftenden Raum für Begegnung und Reflexion – gerade dort, wo traditionelle Industrien schwinden und neue Identitäten gesucht werden. Es fördert soziale Resilienz und dient als Symbol für einen menschzentrierten Wandel.

Nachhaltigkeit

Ökologisch setzt das Projekt auf Nachhaltigkeit: Die verwendeten Materialien wie Rindenmulch, Sägespäne oder gemähte Grasnarbe sind natürlicher Herkunft, regional beschafft und schadstofffrei. Dadurch entsteht eine harmonische Einbindung in die Natur, die gleichzeitig Boden und Biodiversität schont.

Klimaschutz

Im Sinne des Klimaschutzes verzichtet das Projekt auf chemische Stoffe, vermeidet Plastik und nutzt CO₂-arme Transportwege durch regionale Kooperationen. Die Mobilität des Labyrinths ermöglicht eine mehrfache Nutzung an verschiedenen Orten – Ressourcen werden effizient eingesetzt.

Sichtbarkeit

Durch öffentliche Aktionen wie das Lichterketten-Labyrinth oder das Projekt „Hospiz macht Schule“ gewinnt das Vorhaben hohe Sichtbarkeit. Es wird zum lebendigen Symbol für achtsamen Umgang mit Mensch und Umwelt – sichtbar in der Landschaft und im gesellschaftlichen Diskurs.

Vernetzung

Gleichzeitig stärkt das Projekt die Vernetzung zwischen Kommunen, Schulen, Hospizen, Umweltinitiativen und Kulturschaffenden. Es wirkt als Katalysator für Dialog, Bildung und gemeinsames Handeln – lokal verwurzelt, überregional inspirierend.