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Sandarium in der Kita Max und Moritz

Frau Klöhn Eingereicht am 22.09.2025 Kita Max und Moritz, Zörbig

gefördert

Sandarium in der Kita Max und Moritz

Idee von: Frau Klöhn

Eingereicht am: 22.09.2025

Beschreibung: Das Projekt schafft einen künstlich angelegten Nistbereich für erdbewohnende Insekten und Wildbienen. Dieser Nistbereich besteht überwiegend aus ungewaschenem Sand und bietet den Insekten einen geeigneten Lebensraum, um ihre Nester zu bauen und sich fortzupflanzen.

Ort: Kindertagesstätte Max und Moritz in Zörbig

Ziel: Das Hauptziel des Projekts ist es, das Bewusstsein der Kinder für die Bedeutung von Wildbienen und anderen erdbewohnenden Insekten zu fördern. Zudem soll den Kindern die Möglichkeit gegeben werden, die Lebensweise dieser Insekten zu beobachten und zu verstehen.

Zielgruppe: Die Zielgruppe sind die Kinder der Kita Max und Moritz im Alter von 3 bis 6 Jahren. Das Projekt richtet sich an alle Kinder, die Interesse an der Natur und den darin lebenden Tieren haben.

Wirkung: Durch die Schaffung des Sandariums werden die Kinder in ihrer Beobachtungsfähigkeit geschult und lernen die Rolle von Wildbienen im Ökosystem kennen. Das Projekt fördert das Verantwortungsbewusstsein der Kinder für die Natur und regt sie dazu an, sich für den Schutz von Insekten einzusetzen.

Besonderheit: Eine Besonderheit des Sandariums ist die direkte Interaktion der Kinder mit der Natur. Sie können die Insekten bei ihrer Arbeit beobachten und erfahren, wie wichtig sie für die Bestäubung und die Erhaltung der Biodiversität sind. Zusätzlich werden Workshops angeboten, in denen die Kinder mehr über die Lebensweise von Wildbienen und anderen Insekten lernen.

Unterstützung: Das Projekt wird von den Erzieherinnen der Kita sowie von Eltern und lokalen Naturschutzorganisationen unterstützt, die Materialien und Fachwissen bereitstellen. Kooperationen mit Experten im Bereich der Insektenkunde werden angestrebt, um das Wissen der Kinder zu erweitern.

Finanzierung: Die Finanzierung des Projekts erfolgt durch Mittel der Kita, Spenden von Eltern sowie durch Förderanträge bei lokalen Stiftungen und Initiativen, die sich für den Naturschutz und die Förderung der Biodiversität einsetzen.

Revierpionier - Kinderlehrgarten "Bunte Beete"

Kinderlehrgarten "Bunte Beete"

Kategorie Zukunftgestalten

https://strukturwandel.sachsen-anhalt.de/zukunft-mitgestalten/revierpionier/wettbewerb/zukunftgestalten

Kurzbeschreibung des Projektes

Kinder, Erzieher und Eltern arbeiten gemeinsam am Aufbau des Sandariums, um die lebendige Umwelt spielerisch zu entdecken und zu verstehen. Zudem soll ein Gerätehaus errichtet und Bauwagen ausgebaut werden um als Lehrstätte und Unterstellmöglichkeit bei schlechten Wetter zu dienen.

Projektidee

Kinder der Kita Max und Moritz sowie des Horts Zörbig sollen im Kinderlehrgarten „Bunte Beete“ ihre natürliche Umgebung durch das Sandarium intensiv erleben. Das gemeinsame Bauen mit Eltern und Erziehern stärkt das Miteinander und schafft eine Verbindung zwischen Natur, Bildung und sozialem Austausch. Die Kinder präsentieren ihr Wissen bei einem Grillabend mit Fotos und Bildern, was ihre Lernfortschritte sichtbar macht und die Eltern einbindet. Der derzeit leere Bauwagen soll als zukünftige Lehrstätte und Unterstellmöglichkeit bei schlechtem Wetter dienen und ein Gerätehaus errichtet werden.

Projektplanung

Erfassung der Wünsche von Kindern, Eltern und Erziehern bei der Umsetzung des Projekts. Einbindung aller Beteiligten, insbesondere Eltern, in die Gestaltung und den Aufbau. Nachhaltige und sichere Materialien für das Sandarium auswählen. Der Bauwagen auf dem Gelände soll als multifunktionaler Raum umgebaut werden, in dem Kinder wetterunabhängig Naturerfahrungen sammeln, kreativ arbeiten und gemeinsam lernen können. Ein Geräteschuppen soll als Materiallager und Gerätelager dienen. Rudimentäre Gartengeräte und Schubkarren sollen angeschafft werden, damit Eltern nicht alles immer mitbringen müssen. Es sollen auch Sitzmöglichkeiten geschaffen und besorgt werden. Bei einer Abschlussveranstaltung (Grillabend mit Präsentation), soll der Fortschritt nach Fertigstellung den Kindern und Eltern präsentiert werden.

Projektumsetzung

Das Projekt schafft einen künstlich angelegten Nistbereich für erdbewohnende Insekten und Wildbienen. Organisation gemeinsamer Arbeitstreffen von Kindern, Erziehern und Eltern zum Bau des Sandariums. Aufbau des Sandariums im Kinderlehrgarten „Bunte Beete“ mit natürlichen Materialien. Dokumentation der Lernprozesse der Kinder durch Fotos und gemalte Bilder. Durchführung eines Grillabends, bei dem die Kinder ihr Wissen und ihre Erfahrungen den Eltern präsentieren.

Projektstandort

Das Sandarium entsteht im Kinderlehrgarten „Bunte Beete“ im Kleingartenverein Gute Hoffnung in Zörbig. Der Standort bietet eine naturnahe Umgebung, die ideal für das spielerische und praktische Lernen von Kindern ist und Raum für gemeinschaftliche Aktivitäten schafft.

Projektziele

Förderung der Naturverbundenheit und Umweltbildung bei Kindern. Stärkung der Gemeinschaft zwischen Kindern, Eltern und Erziehern. Schaffung eines nachhaltigen, naturnahen Spiel- und Lernbereichs. Sichtbarmachung der Lernerfolge durch kindgerechte Präsentationen. Integration von Eltern in Bildungs- und Freizeitaktivitäten zur Unterstützung der Kinder.

PositionKosten (€)Begründung
Sandarium-Bau
Holzrahmen (Recyclingholz oder unbehandeltes Weichholz, 2x2 m)300Wetterfest, sicher, ökologisch
Sand (ca. 2–3 m³, kindgerecht, gewaschen)400Sicherheit und Hygiene im Spielbereich
Abdeckung (Holz- oder Plane mit Gestell)250Schutz vor Regen und Tieren
Bauwagenausbau
Innenausbau (Holzverkleidung, Bodenbelag)600Witterungsschutz, gemütliche Atmosphäre
Fenster- und Türverdichtung150Energieeffizienz, Zugluft vermeiden
Beleuchtung (LED-Akku oder Solarleuchten)120Nachhaltig, kein Stromanschluss nötig
Möbel (Tisch, Bänke, Regale – ggf. gebraucht oder Selbstbau)400Kindgerecht, robust, aus Recyclingholz
Dekoration & Pinnwände für Präsentationen80Kinder können ihre Arbeiten zeigen
Spiel- und Lernmaterialien
Werkzeuge (kleine Schaufeln, Eimer, Formen)150Für Sandspiel und Experimente
Naturmaterialien (Steine, Holzstücke, Zapfen)100Kostengünstig, oft sammelbar
Bastelmaterialien (Papier, Stifte, Farben)150Für Präsentationen und kreative Arbeit
Sicherheit & Infrastruktur
Sitzgelegenheiten für Erwachsene (Holzbänke)200Für Elternabende und Begleitung
Trinkwasserstation (Wasserspender oder Brunnen)200Nachhaltig, Förderung von Gesundheit
Müll- und Recyclingtrennung (Mini-Station)100Umweltbildung im Alltag
Sonstige Investitionen
Werkzeuge für gemeinsame Bauaktionen150Für zukünftige Projekte

Summe investive Kosten: ca. 3.700 €

PositionKosten (€)Begründung
Eltern-Kind-Grillabend (Präsentation)300Gemeinschaft stärken, Kinder zeigen ihr Wissen
– Grillmiete oder Holzkohle50
– Essen & Getränke (klimafreundlich, regional)200Bio, regional, vegetarisch/vegan
– Bastelmaterial für gemeinsame Aktionen50Erinnerungen schaffen
Pädagogische Begleitung & Fortbildung200Schulung der Erzieher zur Naturpädagogik
Kommunikation & Dokumentation150
– Fotodokumentation (Druck von Bildern für Präsentation)100Sichtbarmachen der Lernprozesse
– Flyer oder kleine Broschüre zum Projekt50Für Eltern und Förderer
Versicherung & Sonstiges150Kurzzeitversicherung für Bauaktionen, Kleinteile

Summe nicht-investive Kosten: ca. 800 €

Strukturwandel

Kindern und Familien aus der Region soll dieses Projekt eine lebendige Verbindung zur Natur ermöglichen. Durch die Einbindung von Eltern, Erziehern und Ehrenamtlichen wird Gemeinschaft gestärkt und ein neuer sozialer Raum geschaffen.

Nachhaltigkeit

Im Kinderlehrgarten lernen die Kinder spielerisch den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Der Bauwagen als wettergeschützte Lehrstätte und die Anschaffung langlebiger Gartengeräte ermöglichen eine nachhaltige Nutzung des Gartens über viele Jahre.

Klimaschutz

Durch den Kontakt mit der Natur und das gemeinsame Gärtnern sensibilisiert das Projekt Kinder frühzeitig für klimarelevante Themen. Die regionale Nutzung von Materialien und die Förderung ehrenamtlichen Engagements reduzieren den ökologischen Fußabdruck und stärken lokale Klimaschutzmaßnahmen.

Sichtbarkeit

Die Präsentation der Lernerfolge bei einem Grillabend mit Fotos und Bildern macht die Bildungsarbeit sichtbar und schafft eine positive Identifikation der Familien mit dem Projekt. Dies fördert die Akzeptanz und Motivation der Gemeinschaft, sich aktiv einzubringen und die Bedeutung von Naturbildung öffentlich zu würdigen.

Vernetzung

Das Projekt verknüpft Kita, Hort, Eltern und Ehrenamtliche zu einem lebendigen Netzwerk, das Bildung, Naturerfahrung und soziales Miteinander verbindet. Die gemeinsame Planung, der Bau und die Nutzung der Gartenanlagen fördern nachhaltige Kooperationen und stärken die lokale Gemeinschaft langfristig.

Fokusthema – Bildung und Fachkräfte

Das Projekt vermittelt Kindern frühzeitig naturwissenschaftliche und ökologische Kompetenzen. Durch praxisnahes Lernen im Sandarium und im Garten werden wichtige Grundlagen für nachhaltiges Denken gelegt. Gleichzeitig stärkt das Projekt Fachkräfte in Kitas und Horten, indem es Erzieherinnen und Erzieher aktiv in die Planung und Durchführung einbindet und ihnen neue Bildungsformate im Umweltbereich bietet. So wird die Qualität der pädagogischen Arbeit erweitert und Fachkräfte werden zu Multiplikatoren für nachhaltige Bildung.

Beteiligung – Förderung der Zivilgesellschaft

Eltern, Erzieher, Kinder und ehrenamtliche Helfer arbeiten gemeinsam am Garten und an der Gestaltung der Lernräume. Diese aktive Einbindung schafft ein starkes Gemeinschaftsgefühl und ermöglicht den Austausch über Generationen hinweg. Die gemeinsame Präsentation der Lernerfolge bei öffentlichen Veranstaltungen wie dem Grillabend erhöht die Sichtbarkeit und motiviert weitere Bürger, sich zu engagieren. So entsteht ein lebendiges Netzwerk, das die lokale Zivilgesellschaft nachhaltig stärkt.

Nachhaltige Einspar- und Wirkungstipps

  • Eigenleistung: Eltern und Erzieher bauen mit – reduziert Arbeitskosten
  • Spenden & Sponsoring: Holz, Werkzeuge oder Sand von lokalen Betrieben
  • Recycling: Möbel aus Second-Hand-Läden oder Upcycling-Projekten
  • Natürliche Materialien: Steine, Äste, Zapfen sammeln – kostenlos und ökologisch
  • Langfristige Nutzung: Der Bauwagen kann auch für Hortgruppen, Elternabende oder Workshops genutzt werden